VERANSTALTUNGEN
31. MaiFeuerwehrfest, Feuerwehrhaus - auf unbekannten Termin verschoben
01. Junab sofort Tennis für Kinder und Jugendliche, wöchentliches Training (15 Einheiten), Anmeldung unter juergen.hofer@bnet.at oder Formular auf www.deutschkreutz.tennisplatz.info
04. JunKaffeetratscherl, 15 Uhr, Vinatrium (Weinlounge) - unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln
Wir müssen nun alle zusammenhelfen, dem Virus keine Chance zu geben.

Bürgermeister
Manfred KÖLLY

Liebe Deutschkreutzerinnen,


liebe Deutschkreutzer!


Die Ausbreitung des Corona-Virus fordert unsere Republik und unsere Gemeinden weiterhin intensiv. Nachdem Gemeinden in Tirol und Kärnten bereits am Freitag unter Quarantäne gestellt wurden, hat der Landeshauptmann von Tirol heute, Sonntagvormittag eine Verkehrsbeschränkung für ganz Tirol verhängt. Tirolerinnen und Tiroler dürfen bis nächsten Sonntag ihre Wohnungen nicht ohne triftigen Grund verlassen.


Heute tagen auch Nationalrat und Bundesrat, um die notwendigen gesetzlichen Änderungen für einen Corona-Krisenbewältigungsfonds in Höhe von 4 Milliarden Euro und weitere Beschränkungen zu beschließen. Ziel ist es die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen zu erhalten, Arbeitsplätze zu sichern und Hilfe in Härtefällen rasch zu ermöglichen. Um ca. 12:30 Uhr hat der Nationalrat das Gesetzespaket zur Bewältigung der Corona-Virus-Krise einstimmig beschlossen. Am Nachmittag wird der Bundesrat die Gesetzesvorlage behandeln. In Kraft treten sollen die Änderungen um 0.00 Uhr, damit die Maßnahmen bereits morgen umgesetzt werden können.

Im Zuge dieser Sondersitzung hat auch Bundeskanzler Kurz weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus vorgestellt, mit dem Ziel, die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum weiter drastisch einzuschränken. Das Haus soll nur mehr verlassen werden für Arbeit, die nicht aufzuschieben, oder von zu Hause aus möglich ist, für Lebensmittelbesorgungen und um anderen Menschen zu helfen. Zusätzlich werden auch Zivildiener, die zurzeit ihren Zivildienst leisten, verlängert und auch Zivildiener der letzten fünf Jahre mobilisiert, um im Sanitäts- und Pflegebereich auszuhelfen. Außerdem sollen auch Milizsoldaten mobilisiert werden. Vizekanzler Kogler nahm in seiner Rede Organisationen, wie etwa Sportvereine, in die Pflicht, jede Art von Zusammenkunft und Training einzustellen und drohte auch mit dem Entzug von Förderungen. Bundeskanzler Sebastian Kurz heute im Nationalrat: "Die Krankheit bringt Leid und vielen Menschen den Tod. Wir stehen vor der Aufgabe, wo jeder seine Verantwortung hat und wo jeder seinen Beitrag leisten muss."

  • Versammlungsverbot: Schließung von Spielplätzen und Sportstätten: Die Beschränkungen auf Spiel- und Sportplätzen werden auch von der Polizei kontrolliert. Im Bedarfsfall drohen empfindliche Verwaltungsstrafen. Die Bundesregierung appelliert in diesem Zusammenhang an die Eigenverantwortung und ein solidarisches Verhalten der Österreicherinnen und Österreicher. An keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen auf einmal treffen.
  • Völlige Schließung von Lokalen und Restaurants ab Dienstag: Ab Dienstag, 17. Mäz 2020, werden Restaurants vollständig geschlossen. Die Lebensmittelversorgung wird über Supermärkte und Lieferservices (Bürgerbus) gewährleistet. 
  • Weitere Verschärfungen der Einreisebstimmungen

"Nehmen Sie die Situation ernst und glauben Sie keinen Beschwichtigungen! Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen und damit viele Menschen vor dem Tod retten."

Aktuelle Kampagne der Bundesregierung: "Schau auf dich, schau auf mich."
Die Bundesregierung hat über die sozialen Medien mit dem Hashtag #schauaufdich eine Kampagne zur Nachbarschaftshilfe gestartet. Ich bitte Sie diese Kampagne zu unterstützen und die Informationen weiterzuleiten. Alle Informationen dazu finden Sie auf www.oesterreich.gv.at

Wir haben nun die große Verantwortung in unseren Gemeinden für Ruhe und Ordnung zu sorgen und die Bürgerinnen und Bürger mit den richtigen und wichtigen Informationen zu versorgen. Ich bitte Sie auch in Ihren Verantwortungsbereichen für möglichst wenig direkte soziale Kontakte mit anderen Menschen zu sorgen. Die Gemeindeämter sollen geöffnet bleiben aber der Parteienverkehr soll soweit wie möglich eingeschränkt und Anträge so gut wie möglich per Mail oder Telefon abgehandelt werden. Es gilt nun mit einer gewissen räumlichen Distanz zusammen zu stehen und zusammen zu halten. Sorgen wir in unseren Gemeinden für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen.   

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!